Artikel mit ‘Unser Haus’ getagged
Zehn neue Fotos
Freitag, 17. November 2006Gerade wurden von mir zehn neue Fotos vom Baugeschehen auf den Server gespielt (auf neu-deutsch “geuploadet”). Diese sind vom vergangenen Sonntag (Innenaufnahmen) bzw. vom Mittwoch (Außenaufnahmen) und können wie immer unter der Kategorie Fotos angeschaut werden. Wie man dabei unschwer erkennen kann, ist der Außenputz schon am abtrocknen. Frühstens nach 4 Wochen kann der farbige Anstrich aufgetragen werden. Ob dann das Wetter noch mitspielt? Wollen wir hoffen, dass wenigstens der Innenausbau zügig vorangeht und die Trinkwasser-, Gas-, Fernwärme und Stromanschlüsse zur DREWAG erfolgen. Die Bestätigung seitens der Dresdner Stadtwerke haben wir schon. Abgesehen davon hat sich in den vergangenen drei, vier Tagen so gut wie nichts auf dem Bau getan.
Außenputz und Heizungsinstallation
Mittwoch, 15. November 2006Tja, viel gibt es nicht zu berichten, auch wenn in den letzten Tagen doch einiges auf dem Bau geschah. Nachdem unsereiner bereits am vergangenen Donnerstag bzw. Freitag mit dem Außenputz gerechnet hatte, wurde dieser erst am Montag unter widrigsten Bedingungen angebracht. Stürmisches und regnerisches Wetter und Außentemperaturen von ca. 5 Grad Celsius luden nicht gerade zum Spazierengehen ein. Dennoch habe ich mich am Monatagabend noch einmal in Richtung Haus begeben, um mir vorort ein Bild vom Baugeschehen zu machen. Leider konnte ich aufgrund der bereits hereingebrochenen Finsternis nicht viel erkennen. Fotos vom Baugeschehen konnte ich auch nicht machen. Mitte November ist es nun mal 17.00 Uhr schon zappenduster und wochentags kommt man nicht eher auf die Baustelle. Wir können nur hoffen, dass diese Woche der Anschluß an das Stromnetz der DREWAG erfolgt, sodass wenigstens im Haus mit Licht zu rechnen ist. An besagtem Montag blieb mir also nichts weiter übrig, als von Pfütze zu Pfütze zu springen und kurz einen Blick auf den noch feuchten Putz zu werfen. Wie wir gemeinsam bereits am Sonntag feststellen konnten, wurden vergangene Woche die Arbeiten an der Heizungsanlage und an der Installation für Bad und WC fleißig vorangetrieben. Die Anschlußrohre wurden jedenfalls schon alle verlegt. Vermutlich werde ich heute etwas zeitiger von meinem Arbeitsplatz aufbrechen, um bei Tageslicht neue Bilder vom Baugeschehen zu schießen. Bis dahin bleibe ich diese schuldig.
Trockenbau und Elektroinstallation
Dienstag, 07. November 2006Der Trockenbau ist so gut wie abgeschlossen. Bereits vergangene Woche, am Mittwoch und am Donnerstag, wurden die Innenwände verputzt. Einige Sachen müssen noch verspachtelt werden. Die Installation der gesamten Elektroanlage ist auch recht ordentlich über die Bühne gegangen. Alle “Sonderwünsche” wurden berücksichtigt, was natürlich mit Mehrkosten einher geht und auch nicht ganz billig ist. Witzigerweise wurden in der Bauleistungsbeschreibung von Rothkegel nur Leerrohre für TV und Telefonanschluß vorgesehen, sodass der Bauherr die Kosten tragen muss. Dann müssen wir wohl in den sauren Apfel beisen. Sämtliche Kabel und Leerrohre wurden jedenfalls schon verlegt und der Auftrag für die Komplettinstallation erteilt. Soweit ich feststellen konnte, fehlen nur noch die Steckdosen, die Schalter und Taster sowie der Schaltkasten im Hauswirtschafts- bzw. Abstellraum. Die Elektriker werden wohl noch in dieser Woche alle Arbeiten abschließen, sodass in der nächsten bereits mit der Installation der Heizungsanlage begonnen werden könnte. Das funktioniert ja wie Brezelbacken. In dieser Woche (Donnerstag oder Freitag) ist aber ersteinmal der Außenputz dran. Hoffentlich spielt bis dahin das Wetter noch mit. Dann werden wohl einige auch staunen …
Fenster und Türen
Montag, 30. Oktober 2006Angeblich sollen die falschen Fenster bestellt worden sein, sodass sich der Einbau dieser um eine Woche verzögern sollte, hieß es noch letzte Woche. Um so überraschter waren wir, als wir gestern, am Sonntag, unseren obligatorischen “Rundgang” durch die frischen Gemäuer beginnen wollten. “Da sind ja Fenster drin!”, so der erfreute Ausruf aus drei Mündern gleichzeitig, als wir uns unserem Häuschen näherten. Wir konnten es kaum glauben! Nicht nur, dass alle Leichtbauwände eingezogen wurden, auch die Verlegung der Elektroanschlüsse ließ deutliche Fortschritte erkennen. Bis auf die noch fehlenden Schalter und Steckdosen wurden bereits alle Anschlüsse verlegt. Neben den Fenstern wurden gleich die Rollläden im Erdgeschoss mit eingebaut. Muss ja auch so sein. Nur bei den abschließbaren Oliven, ja, die Dinger heißen wirklich so, hat man sich wohl etwas vertan. Die sollten eigentlich an die drei Fenster im Kinderzimmer. Stattdessen befinden die sich unsinnigerweise im Wohnzimmer, wobei man eines der vier bodentiefen Fenster gar nicht mal abschließen kann. Jetzt erkläre man mir doch mal, warum wir dann nicht vier dieser Schlösser bestellt haben? Nun gut, heute ist die Eingangtür eingebaut worden, durfte ich mir berichten lassen. Vermutlich sind gleich alle Türen geliefert und eingebaut worden. Aber davon können wir uns auch morgen noch überzeugen, denn morgen ist Reformations- und Feiertag (zumindest in Sachsen). Und, wie bereits angedeutet, neue Bilder vom Geschehen folgen im neuen Monat.
Eine Woche später
Freitag, 27. Oktober 2006Tja, eigentlich wurde mir noch vergangenen Samstag mitgeteilt, dass diese Woche keine Bauarbeiten stattfinden sollen. Verdutzt war ich dann schon, als es bereits am Montag hieß, dass sich ein Trockenbauer am Fußboden zu schaffen macht. Gestern konnte ich mich dann vorort davon überzeugen, dass der Trockenausbau munter voranschreitet. Im Obergeschoss wurden bereits die Leichtbauwände zwischen Gäste- und Kinderzimmer sowie für das Bad komplett eingezogen. Frisch-fröhlich ging es gestern im Erdgeschoß zur Sache. Das Gäste-WC sowie der Hauswirtschaft- und der Abstellraum sollten bis zum Abend fertiggestellt werden. Der eigentliche Grund meines Besuches war aber ein Termin mit den Elektrikern. Ja, das Thema interne Verkabelung wird bereits jetzt angegangen. Wir wollen ja nicht im Dustern mit den Maler- und Fliesenarbeiten beginnen. Aber bis dahin ist es noch ein Weilchen. So bin ich also mit Plan und Bleistift bewaffnet, und den zwei Elektrikern im Schlepptau, durch jedes Zimmer gehuscht und habe diesen unsere Vorstellung über die Lage der Steckdosen, der Serien- und Wechselschalter, Wand- und Deckenauslässe mitgeteilt. Ich hoffe, man hat sich in dem Durcheinander alles richtig notieren können. Dokumentarisch lässt sich dies ohnehin nicht mit einem Foto belegen, aber versprechen kann ich, dass kommende Woche wieder ein paar neue Fotos ins Netz gestellt werden (flickr.com erlaubt ohnehin nur einen kostenlosen Dowload von 20MB pro Monat und dieses Kontingent wurde von mir schon vollends ausgeschöpft). Vermutlich muss ich auch mal über ein “eigenes Fotoalbum” nachdenken.
Dachstuhl
Freitag, 20. Oktober 2006Der Dachstuhl ist fertig. Man mag es kaum glauben, aber was die Zimmerleute in Windeseile auf unser Häuschen gezaubert haben, bedarf meiner Hochachtung. Bereits am Montag zum Richtfest war die gesamte Dachkonstruktion der Pfetten und Sparren fertig. Selbst die zwei größeren Dachfenster waren schon montiert. Am Dienstag wurde der Unterbau des Daches fortgesetzt. Neben der Schalung, der Konterlattung und der Lattung wurden die Dachfolie angebracht, so dass das Dach nach außen als dicht bezeichnet werden kann. Auf einem der drei Fotos, die ich neben anderen bereits am Mittwoch geschossen habe, kann man dies ganz deutlich sehen. An diesem Tag wurde auch die Treppe aus Stahl - vorerst nur mit provisorischen Trittbrettern - sowie der Schornstein für den Kamin und die Ausstiegsluke für den Schornsteinfeger montiert. Es war für mich schon ein erhebendes Gefühl, als ich vor zwei Tagen im Obergeschoss unseres zukünftigen Heimes durch die “Gänge” und Zimmer wandeln konnte. Gestern, am Donnerstag, wurde nun das Dach komplett eingedeckt. Zwar konnte ich mich noch nicht persönlich davon überzeugen, aber wie mir aus sicherer Quelle mitgeteilt wurde, ziert fortan ein schwarzfarbenes Dach unser Haus. Das ist nun von oben dicht.
Verhallet sind des Beiles Schläge
Dienstag, 17. Oktober 2006Verhallet sind des Beiles Schläge.
Verstummt ist die geschwätzige Säge.
Drum preiset laut der Zimmermann
- so gut wie er es eben kann -
den herrlich schönen, stolzen Bau,
der sich erhebt zum Himmelsblau,
der unter uns’res Meisters Hand
zu aller Freude hier erstand.
Nun müssen and’re noch vollenden,
den Bau, mit kunstgeübten Händen,
das Inn’re sorgsam schmücken aus,
dann wird’s für wahr ein prächtig Haus.
Drum leer’ ich diesen Becher Wein,
mög’ Gott in diesem Hause sein!
Dem Bauherrn, seiner Familie
und allen Anwesenden
ein dreifach: Hoch! Hoch! Hoch!
In ca. 2 Stunden …
Montag, 16. Oktober 2006ist es soweit. Der Richtfest steht kurz bevor. Dann wird vor all den versammelten Bauleuten, Familienangehörigen und geladenen Freunden und Gästen ein zünftiger Spruch verlesen, mit Sekt angestoßen und zwei Gläser an der Hauswand zerschellt. Das soll Glück bringen. Ich bin zwar nicht abergläubig, aber Tradition bleibt Tradition. Danach wollen wir noch ein bißchen Grillen und den Tag ausklingen lassen. Für Kuchen, Kartoffelsalat, Würstchen und Brot wurde gesorgt. Und natürlich dürfen an so einem Tag neben diversen alkoholfreien Getränken, Bier, Sekt und Schnaps nicht fehlen. Ein bisschen aufgeregt bin ich schon. Zumindest kann ich voller überzeugung behaupten, dass wir den wohl schönsten Richtkranz haben. Selbst gebastelt und mit vielen bunten Blättern, Bändern und Kastanien versehen. Wenn das mal kein Glück bringt. Aber noch schnell zwei, drei Bilder hinzugefügt. Die vom Richtfest folgen dann in den nächsten Tagen.
Es geht voran
Donnerstag, 12. Oktober 2006Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran. Tagtäglich kann man sich vorort vom rasanten Fortschreiten (nicht Fortschritt) auf unserer Baustelle überzeugen. Mittlerweile haben die drei Polierer große Teile des Obergeschosses fertiggestellt. Langsam aber sicher kann man die Konturen erkennen. Selbst “Schwiegermama” kann sich nun vorstellen, wie das Häuschen später einmal aussehen wird – und fühlt sich darin bestätigt, dass doch alles viel zu klein ist. Naja, mit reichlichen 100 m² kann man das Haus nicht gleich als “groß” bezeichnen, aber uns wird es reichen. Immerhin haben wir noch ein Dachboden, den man bei Bedarf ausbauen und von der Abstellkammer in ein Hobbyraum (oder dergleichen) umfunktionieren kann. Irgendwohin muss doch meine Plattensammlung verschwinden.






















