Dachstuhl

Der Dachstuhl ist fertig. Man mag es kaum glauben, aber was die Zimmerleute in Windeseile auf unser Häuschen gezaubert haben, bedarf meiner Hochachtung. Bereits am Montag zum Richtfest war die gesamte Dachkonstruktion der Pfetten und Sparren fertig. Selbst die zwei größeren Dachfenster waren schon montiert. Am Dienstag wurde der Unterbau des Daches fortgesetzt. Neben der Schalung, der Konterlattung und der Lattung wurden die Dachfolie angebracht, so dass das Dach nach außen als dicht bezeichnet werden kann. Auf einem der drei Fotos, die ich neben anderen bereits am Mittwoch geschossen habe, kann man dies ganz deutlich sehen. An diesem Tag wurde auch die Treppe aus Stahl – vorerst nur mit provisorischen Trittbrettern – sowie der Schornstein für den Kamin und die Ausstiegsluke für den Schornsteinfeger montiert. Es war für mich schon ein erhebendes Gefühl, als ich vor zwei Tagen im Obergeschoss unseres zukünftigen Heimes durch die „Gänge“ und Zimmer wandeln konnte. Gestern, am Donnerstag, wurde nun das Dach komplett eingedeckt. Zwar konnte ich mich noch nicht persönlich davon überzeugen, aber wie mir aus sicherer Quelle mitgeteilt wurde, ziert fortan ein schwarzfarbenes Dach unser Haus. Das ist nun von oben dicht.

Dachstuhl Die Treppe Stand 18. Oktober

Verhallet sind des Beiles Schläge

Verhallet sind des Beiles Schläge.
Verstummt ist die geschwätzige Säge.
Drum preiset laut der Zimmermann
– so gut wie er es eben kann –
den herrlich schönen, stolzen Bau,
der sich erhebt zum Himmelsblau,
der unter uns’res Meisters Hand
zu aller Freude hier erstand.

Nun müssen and’re noch vollenden,
den Bau, mit kunstgeübten Händen,
das Inn’re sorgsam schmücken aus,
dann wird’s für wahr ein prächtig Haus.

Drum leer‘ ich diesen Becher Wein,
mög‘ Gott in diesem Hause sein!

Dem Bauherrn, seiner Familie
und allen Anwesenden
ein dreifach: Hoch! Hoch! Hoch!

Stand 16. Oktober Richtkrone

In ca. 2 Stunden …

ist es soweit. Der Richtfest steht kurz bevor. Dann wird vor all den versammelten Bauleuten, Familienangehörigen und geladenen Freunden und Gästen ein zünftiger Spruch verlesen, mit Sekt angestoßen und zwei Gläser an der Hauswand zerschellt. Das soll Glück bringen. Ich bin zwar nicht abergläubig, aber Tradition bleibt Tradition. Danach wollen wir noch ein bißchen Grillen und den Tag ausklingen lassen. Für Kuchen, Kartoffelsalat, Würstchen und Brot wurde gesorgt. Und natürlich dürfen an so einem Tag neben diversen alkoholfreien Getränken, Bier, Sekt und Schnaps nicht fehlen. Ein bisschen aufgeregt bin ich schon. Zumindest kann ich voller überzeugung behaupten, dass wir den wohl schönsten Richtkranz haben. Selbst gebastelt und mit vielen bunten Blättern, Bändern und Kastanien versehen. Wenn das mal kein Glück bringt. Aber noch schnell zwei, drei Bilder hinzugefügt. Die vom Richtfest folgen dann in den nächsten Tagen.

Clara auf der Baustelle Clara hat gut Lachen

Es geht voran

Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran. Tagtäglich kann man sich vorort vom rasanten Fortschreiten (nicht Fortschritt) auf unserer Baustelle überzeugen. Mittlerweile haben die drei Polierer große Teile des Obergeschosses fertiggestellt. Langsam aber sicher kann man die Konturen erkennen. Selbst „Schwiegermama“ kann sich nun vorstellen, wie das Häuschen später einmal aussehen wird – und fühlt sich darin bestätigt, dass doch alles viel zu klein ist. Naja, mit reichlichen 100 m² kann man das Haus nicht gleich als „groß“ bezeichnen, aber uns wird es reichen. Immerhin haben wir noch ein Dachboden, den man bei Bedarf ausbauen und von der Abstellkammer in ein Hobbyraum (oder dergleichen) umfunktionieren kann. Irgendwohin muss doch meine Plattensammlung verschwinden.

Stand 11. Oktober Stand 11. Oktober Nordseite

Goldener Oktober

Das Wetter scheint es momentan gut mit uns zu meinen. Auch wenn es nachts schon bitterkalt ist, werden tagsüber bei strahlendem Sonnenschein immer noch Höchsttemperaturen von 19 bis 21° Celsius erreicht. Beste Voraussetzungen für den Rohbau. Diese Woche soll planmäßig das Obergeschoss fertiggestellt werden, nachdem gestern, am Montag, die Zwischendecke fertig eingezogen wurde. Wir konnten uns vorort davon überzeugen. Ein oder zwei Bilder folgen auch noch, obwohl man zugegebenermaßen nicht all zu viel erkennt, denn die Decke lässt sich nicht so gut ablichten. Gewaltige Fortschritte sieht man erst wieder, sobald Bad, Schlafzimmer, Arbeits- und Kinderzimmer stehen und dann nächste Woche mit dem Dach begonnen wird. Den Grill für das Richtfest haben wir schon mal vorsorglich aus dem Garten geholt. Hoffentlich spielt das Wetter bis dahin auch noch mit.

Zwischendecke Stand 10. Oktober

Stangenmeer

Ein Meer aus Stützstangen macht sich in unserem Häuschen breit. Zumindest hatte ich gestern diesen Eindruck, als ich, wieder einmal mit Kamera „bewaffnet“, um und zum ersten Mal auch durch das Haus schlich. Jaaaa, man bekommt langsam den Eindruck, als wenn an dieser Stelle wirklich ein kleines Haus entstehen könnte. Der Rohbau im Erdgeschoss ist so gut wie fertig. Wenn mich nicht alles täuscht, soll heute die Zwischendecke eingezogen werden. Die Stützstangen (siehe auch weitere Fotos) zeugen jedenfalls schon einmal davon. Nächste Woche wäre planmäßig der Rohbau im Obergeschoss dran und, wenn alles planmäßig läuft, in der darauffolgenden Woche die Dachbalken inklusive Dacheindeckung. Ja, es geht wahrsten Sinne des Wortes Schlag auf Schlag. Ein zünftiges Richtfest darf dannnatürlich auch nicht fehlen.

Stand 5. Oktober Stangenmeer

Sauwetter

Am 2. Oktober, also am Vorabend des 16. Jahrestages der Deutschen Einheit, wurden seitens Rothkegel schon die ersten Porenbetonsteine der Marke Ytong auf die Bodenplatte verlegt. Am Abend konnten wir uns vom Fortschritt auf der Baustelle überzeugen. Schnell wurden noch ein paar Fotos geschossen, bevor die Dunkelheit hereinbrach. Mit etwas Fantasie kann man schon den Grundriss erkennen. Fraglich ist und bleibt nur, ob bei dem gerade herrschenden Sauwetter (es regnet seit über 36 Stunden in Strömen und ohne Unterlass) die Bauarbeiten heute fortgesetzt werden. Planmäßig soll nämlich bis zum Ende der Woche das gesamte EG sowie die Betondecke im Rohbau fertig sein. Naja, schauen wir mal.

Stand 2. Oktober Stand 2. Oktober

Es ist vollbracht

Die Bodenplatte ist fertig gegossen, wovon ich mich persönlich noch gestern Abend zu später Stunde überzeugen konnte. Was lange währt wird endlich gut. Reichlich neun Monate, nachdem wir uns enschlossen haben unser Haus von Rothkegel bauen zu lassen, nimmt dieses langsam Gestalt an. Auch wenn momentan nur das Fundament davon zeugt. Selbst am Mittwochabend sah alles noch nicht danach aus, als würde einen Tag später die Bodenplatte für unser Haus fertig gegossen sein. Nun gut, um so überraschter ist man, und wundert sich, wie schnell doch alles gehen kann. In den nächsten zwei bis drei Wochen werden wir uns vermutlich noch öfters wundern, denn innerhalb dieser Zeit soll der Rohbau stehen. Bereits für den 16. Oktober ist das Richtfest eingeplant. Da ich gestern Abend aufgrund der Sichtverhältnisse leider keine Fotos mehr machen konnte, werde ich dies heute Nachmittag nachholen und diese dann an dieser Stelle veröffentlichen.

Die Bodenplatte Die Bodenplatte

Abnahme Kiesbett

Der Abnahme des Tragpolsters und der Einweisung für den Rohbau durfte ich nicht beiwohnen. Nicht dass es mich wirklich interessiert hätte. Als ich mir heute morgen selber ein Bild vom Stand der Dinge machen wollte, war ein Baggerfahrer bereits dabei, dass erst letzte Woche aufgeschüttete Kiesbett wieder abzutragen. Für die Bodenplatte, versteht sich. Die braucht Platz, obwohl diese mit 9×7.5 Metern auch nicht besonders groß sein wird. Im Laufe des Tages wird wohl der Aushub vollständig erledigt sein, denn wie mir der Bauleiter telefonisch versicherte, soll bereits am Freitag die Bodenplatte komplett fertig sein. Momentan liegt nur das Drahtgeflecht für die Bodenplatte neben dem Baugrundstück. So ganz nebenbei wurde ein Baucontainer für diverses Material und Werkzeug hingestellt, sowie die Bauanzeige an der Tafel angebracht.

Aushub fuer Bodenplatte Drahtgeflecht fuer Bodenplatte

Verschüttet?

Hoffentlich nicht. Wie man sieht, sieht man nämlich nichts. Zugeschüttet wurde das komplette Loch. Nur noch das Kiesbett, der teilweise sichtbare Flies als auch der Rohrstutzen vom Abfluss zeugen von den in letzter Woche stattgefundenen Aktivitäten. Der Bagger ist auf Nimmerwiedersehn verschwunden. Am 27. September 8.30 Uhr soll die Abnahme des Tragepolsters sowie die Einweisung für den Rohbau erfolgen. Ich werde mich dann vorort unter die (Bau)Leute begeben und Mäuschen spielen. Bis zum Mittwoch wird wohl nicht mehr viel passieren. Die Einmessung, das Abstecken des Baugrundes sowie der öffentliche Anschlag an der Bautafel sollte wohl in kürzester Zeit und so ganz nebenbei erledigt sein. Bis dahin werde ich noch ein, zwei Bildchen veröffentlichen.

Kiesbett mit Abflussrohr Alle Platt