Never Say Never

Damit es für einige nicht all zu überraschend kommt: Die nächste YEAH!-Party im Klub Metronom wird für mich die letzte Party werden, auf der ich mit Plattenkoffer erscheine. In diesem Fall erlaube ich mir sogar die Freiheit, nur mit dem guten alten 7″-Format aufzulegen. Keine MP3s, keine CDs, keine Lonplayer (die Kiste ist mir über die Jahre einfach zu schwer geworden) – nur Lieblingsscheiben und auch Peinlichkeiten (den Spaß gönne ich mir). Persönlich fehlt mir einfach die Zeit, das Geld und die Muse, weiterhin für die Öffentlichkeit Platten aufzulegen. Diese höre ich fortan nur noch im stillen Kämmerlein oder mit Kopfhörern vor dem Rechner. Aus diesem Grund wird natürlich auch die Seite beatconspiracy.de irgendwann im Daten-Nirvana verschwinden und nicht weiter gepflegt. Ob, wie, wann und mit wem Uli weitermacht, das vermag ich nicht zu sagen. Und bitte, keine Blumen und Dankesworte.

Der Wasserhahn

Da ist er, das Objekt der Begierde. Trotz mittlerweile andauerndem Nieselregen, Gewittergüssen und sinnflutartigen Regenfällen … seit Donnerstag haben wir einen Außenwasserhahn zur zusätzlichen Bewässerung unseres noch nicht vorhandenen Rasens. Dieser wird in den kommenden Tagen ausgesät, in der Hoffnung, dass dieser dann auch bald spriest. Zumindest wurde auf der dafür vorgesehenen Fläche schon das Unkraut beseitigt und die Rasenkantensteine als Begrenzung verlegt. Spezielle Rasenerde (10 x 40l), eine Gardena-Wandschlauchtrommel mit Schlauch und der kleinste Viereckregner Marke Gardena, Typ „Polo“,  sind das Ergebnis einer Einkaufstour im fast benachbarten Baumarkt. Fehlt nur noch optimales Wetter, damit der Rasensamen in die Erde gebracht werden kann.

Das Objekt der Begierder - Der Aussenwasserhahn Zwei

Du und Dein Garten

„Du und Dein Garten“ mit Erika Krause hieß die Sendung im DDR-Fernsehen. Vermutlich hat es doch „gefruchtet“, dass wir schon als Kinder der Sendung beiwohnen durften. Seit Samstag ziert nämlich ein Aprikosenbäumchen (Prunus armeniaca „Orangered“) unser kleines Gärtchen. Sogar Früchte, elf Stück an der Zahl, trägt diese angeblich robuste und frühe Sorte. Ob es dann jährlich Mitte Juli zu einer ertragreichen Ernte kommt, wird in den nächsten Jahren das „Mikroklima“ rund um unser Haus zeigen. Zumindest steht das Bäumchen auf  der Südseite und relativ geschützt. Ansonsten haben wir uns rot-braune Rasensteine, 95 Stück, besorgt, um demnächst mit der Aussaat des Zierrasens zu beginnen und diesen vom „übrigen“ Gartenteil abzutrennen. Voraussetzung dafür ist natürlich ein vorhandener Außenwasserhahn, der bei der Hausplanung irgendwie vergessen wurde und nun nachträglich installiert werden muss. Ohne Sprengleranlage bzw. Wasserschlauch ist man bei diesem Wetter nämlich etwas aufgeschmissen. So ganz nebenbei habe ich am gestrigen Sonntag noch einmal die Pflastersteine im Eingangsbereich in Drainmörtel  (wasserdurchlässiger Drainagemörtel auf Trassbasis) gesetzt. Das Ganze hält nun hoffentlich besser. Das Szenario mit der gemieteten Rüttelplatte gebe ich an dieser Stelle nicht aber nicht preis.

Aprikosenbaeumchen (Prunus Armeniaca  Aprikosen

Grüner Daumen

Ob wir einen „grünen Daumen“ haben, wie man unter uns Gärtnern so schön sagt, wird man sicherlich erst in einigen Tagen oder Wochen sehen. Zumindest haben wir am Wochenende unsere „Sommerbepflanzung“ (ein Großteil der Pflanzen wird den Winter vermutlich nicht überstehen) in den frisch gesiebten Mutterboden vor unserem Haus gebracht. Als „Hingucker“ haben wir passend zum gelben Putz eine gelb-blaue (konträre) Farbkombination gewählt. Entsprechend dann auch die Auswahl bestehend aus blau (Salbei, Lavendel, Glockenblume, Männertreu) und gelb (Pantoffelblume, Chrysantheme) blühenden Pflanzen und weißen Strauchmargeriten im Hintergrund. Die neuen Fotos dokumentieren dies hoffentlich ausreichend und farbenprächtig

Pantoffelblume (Calceolaria) Hainsalbei (Salvia nemorosa)

Zartes Grün

Endlich! Reichlich vier Wochen nach dem Einpflanzen sprießt unser Magnolienbäumchen und reckt sein erstes, zartes Grün ins Licht. Nachdem wir die Hoffnung fast schon aufgegeben haben, kann man seit gestern zwei kleine grüne Blätter bewundern und weitere schon erahnen. Ansonsten grünt und blüht es, dass es eine wahre Freude ist (mehr Bilder unter Fotos).

Das erste Blatt Rhododendron

Neue Fotos

Da einige schon ganz sehnsüchtig drauf warten … es gibt wieder neue Fotos vom Baugeschehen. Nachdem wir unseren Umzug mehr oder weniger schnell hinter uns gebracht haben, die ersten Regale und Lampen an den Wänden hängen und sich nur noch wenige Umzugskisten in den Ecken stapeln, haben wir uns an die Umsetzung weiterer Baumaßnahmen gewagt. Als wichtigste soll an dieser Stelle nur der Eingangsbereich genannt werden. Dieser wurde unsererseits aufopferungsvoll mit gelbem, indischem Granit gepflastert. So ganz nebenbei entstand auch ein Fundament für unsere zukünftige Holzterrasse. Die Erstellung der Schalung für das Fundament als auch das Verfüllen mit Beton stellten sich im nachhinein als sehr langwierig, schwierig und schweißtreibend heraus. Nachdem am vergangenen Freitag ca. 10 m³ gesiebter Mutterboden geliefert wurde, haben wir uns gleichzeitig an die Umsetzung unseres Pflanzplanes sowie an die Gestaltung unseres Gartens gemacht. Mittlerweile schmücken (neben dem bereits geplanzten Magnolienbäumchen) 4 Kirschlorbeersträucher, ein gelbblühender Rhododendron, ein Spindelstrauch, ein Duftschneeball, Forsythia und gelber Ginster das kleine Areal vor unserem Häuschen. Passende Schnappschüsse folgen noch.

Grantipalisaden Angrillen

Umzug

Geschafft! Endlich haben wir alle Sachen in unserem neuen Haus untergebracht. Gestern, am Sonntag den 1. April, war der lang ersehnte Umzug ins neue Heim. Dank tatkräftiger Unterstützung, die sich nicht nur an den Bierflaschen festgehalten hat, haben wir den Umzug in ca. 6 Stunden über die Bühne gebracht. Alle Möbel und alle sperrigen Gegenstände aus dem Keller konnten wir in unserem neuen Haus unterbringen; auch ohne Keller. Dafür haben wir einen Dachboden, der eine Menge fasst und auf dem wir die nächsten Jahre noch eine Menge Gerassel unterbringen können. Nur für die zwei Fahrräder müssen wir uns noch etwas einfallen lassen, denn momentan stehen diese neben den ganzen Umzugkisten im Hausflur. In den nächsten Tage sind wir wohl noch mit dem Anbringen von Lampen, Hängeschränken, dem Aufbau von Regalen und dem Auspacken der ganzen Kartons beschäftigt. Eigentlich bräuchten wir dafür noch eine Woche Urlaub. Wie die erste Nacht in unserem neuen Heim verlief, das wird an dieser Stelle aber nicht verraten.

Umzug Eine kleine Staerkung

Schlüsselübergabe

Am Freitag, den 23. März, war endlich die mehr oder weniger „feierliche“ Schlüsselübergabe. Nachdem im Tagesverlauf die fehlende Küchentür eingebaut, alle kleineren Mängel im Innenbereich behoben, das Türschloß ausgetauscht und sogar der Außenputz (Farbübergang) korrigiert wurde, kam es am Nachmittag nach einer nochmaligen Begehung mit dem Bauleiter zur Schlüsselübergabe. Die Übergabe der Schlüssel lief ziemlich trocken und nicht gerade feierlich ab. Nach dem ganzen Stress in den letzten Tagen und Wochen, waren wir aber einfach nur froh, diesen Abschnitt hinter uns gelassen zu haben. Momentant sind wir schon wieder so in die Vorbereitungen für den Umzug, der am 1. April stattfinden soll, involviert, dass an dieser Stelle keine weitere Zeit zum Schreiben bleibt. Alles weitere in ein paar Tagen.

PS: Wie man anhand der aktuellen Fotos sieht, haben wir schon einen Familienbaum (Magnolia Kobus oder auch Kobushi-Magnolie) gepflanzt, uns dabei eine Menge Blasen an den Händen geholt, und den Briefkasten und die Hausnummer angebracht.

Clara legt Hand an Briefkasten und Hausnummer

Flüssige Raufaser

Wer hat sich das nur ausgedacht!? Flüssige Raufaser ist ein Grauen, zumindest für all diejenigen, die damit Decken und Wände streichen wollen. Warum wollten wir aber auch den Abstell- und Hauswirtschaftsraum damit streichen? Nicht nur, dass allein schon die vielen Rohre und Leitungen ein Hinderniss darstellen, nein, die ständig herabspritzenden Holzfasern erschweren die Arbeit um ein Vielfaches. Nie wieder streiche ich flüssige Raufaser in einem Hauswirtschaftsraum, der sich jetzt aber auch in einem reinen Weiß zeigt. Ach so, so ganz nebenbei haben wir am Donnerstag und Freitag das Laminat in allen Räumen verlegt. Im Obergeschoß Ahorn, im Wohnbereich Kirsche in einem Fischgrätenmuster, welches Parkett auf wirklich beeindruckende Weise immitiert. Fortan dürften wir die Räume nur noch in Hauslatschen betreten. Fehlen eigentlich nur noch die Sockelleisten in allen Räumen, die wir noch in dieser Woche anbringen wollen. Aufgrund der Beschaffenheit der Wände müssen wir diese Schrauben, wofür wir mindestens noch einmal einen kompletten Tag veranschlagen müssen. Tja, und dann haben wir im Boden die Spanplatten inklusive Unterbau verlegt und verschraubt, sodass wir diesen Bereich schon jetzt als Abstellfläche nutzen können. Was müssen wir in den kommenden Tagen noch tun? Das Treppengeländer sowie den Flur noch ein zweites Mal streichen, das Bad ein drittes Mal mit Silikatfarbe behandeln, alle Räume einmal ordentlich durchwischen und die Fenster putzen. Über den Ein- und Umzug machen wir uns auch schon Gedanken.

PS: Blasen an den Händen zeugen von den ersten Arbeiten an der Außenanlage (Meine Wenigkeit hat schon den ersten Kies für den Terassen- und Eingangsbereich sowie Mutterboden mit der Schubkarre angekarrt und breitgeschippt).

Kreissaege Laminat Kirsche im Wohnzimmer

Bunt ja Bunt …

sind alle meine Zimmer, bunt ja bunt ist alles was ich mag. Unter diesem Motto ging es am Wochenende zur Sache. Alle Zimmer sind komplett ein- bis zweimal weiß gestrichen worden. Einige Wände haben schon ihren farbigen Anstrich bekommen. So schimmert der Wohnbereich fortan in einem leuchtenden Gelb, in der Küchen glänzt eine Wand orange, eine weitere im Kinderzimmer hellblau und der Sockel an den anderen Wänden in Claras Zimmer ebenfalls gelb. Grit möchte im Laufe der Woche das Wandgemälde noch vollenden und mit weißen Wolken, einer grünen Wiese und bunten Blumen zieren. Nur der hellgrüne Wandanstrich im Schlafzimmer muss noch etwas warten. Die Holzstufen für die Innentreppe wurde auch geliefert und montiert. Neben einer Einweisung in die Heizungsanlage, wurden am Freitag in einer weiteren Vorabnahme mit unserem Bauleiter weitere (kleine) Mängel aufgedeckt. Glücklicherweise konnten auch zahlreiche von der Liste der Baumängel gestrichen werden. Nach einigen Nacharbeiten am Außenputz, am Rieselstreifen und kleineren Korrekturen im Innenbereich könnte es vielleicht in 14 Tagen schon zur Endabnahme kommen.

Gelbe Wand im Wohnzimmer Orangene Wand in der Kueche